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Skurriles
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Thema: Skurriles (Gelesen 1430 mal)
Razputin
Gast
Skurriles
«
am:
28. Dezember 2008, 20:31:00 »
Hallihallo.
Ich habe Amazongutscheine und kann mir dafür ziemlich viele Bücher kaufen, innerhalb der nächsten Jahre. Mein Problem ist bloß, dass ich etwas ratlos bin zur Zeit. Ich suche eigentlich nur nach
guten
Autoren. Also nach Autoren und Büchern, die mich sprachlich wie inhaltlich überzeugen, aber dann noch spannend sind. Bevorzugt lese ich Science Fiction (wenn nicht zu faktenverliebt) und Fantasy. Aber ich finde einfach nichts. Hier ein paar Beispiele: China Mieville (UnLonDun). Sprachlich eine Katastrophe! Die Sätze wirken so blass und erzählend. Dasselbe gilt für Michael Ende. Dabei haben sie meist viele gute Ideen. Bei Mieville finde ich die Charaktere ziemlich mies. Neil Gaiman (Niemandsland): Die Charakterisierung ist nicht in die Geschichte integriert. Richard wird bloß am Rande geschildert. Zudem ist es nur am Anfang lustig, die Puste geht ihm aus gegen Ende. Stephen King: Früher gern gelesen, jetzt finde ich ihn öde. Warum, weiß ich nicht. Akif Pirincci: Hat mir gefallen, aber doch ist es etwas langatmig. Harper Lee (Wer die Nachtigall ...): Fand ich gut, aber die hat ja auch nur ein Buch geschrieben! Andreas Eschbach: Sehr durchwachsen. Die Sprache ist auch hier sehr blass, seine Ellipsen wirken störend. Aber die Handlung und Handlungsfäden und Spannung beherrscht er ziemlich gut. Hermann Hesse: Auch sehr langweilig, trotz der melodischen Sprache. Roald Dahl. Hat mich nie ganz gepackt. Ken Follett. Ich habe es zweimal versucht und bin zweimal gescheitert. Walter Moers: Hat mir durchweg gefallen. Ich habe nichts auszusetzen. Aber wer schreibt denn ähnlich Gutes? Sollte ich ein paar Klassiker (Gargantua et Pantagruel, Poe, Verne, Lovecraft, E.T.A. Hofmann [Schwarze Romantik] etc.) lesen? Ich würde an sich gern, aber Lovecraft fand ich öde, die Spannung hat nie eingesetzt. Jules Verne interessiert mich nicht so. Poe habe ich durch. ...
Durch die Wiki-Listen von namhaften Autoren mag ich mich auch nicht wühlen, abgesehen davon, dass ich es schon mehrfach getan habe. Ich habe noch ein paar Namen im Kopf (Ian Banks, Clive Barker), aber da bin ich noch skeptisch. Terry Pratchett gefällt mir übrigens nicht. Oder ich habe ein schlechtes seiner Bücher erwischt.
Zu dem Wort "skurril": Gibt es vielleicht Bücher, die diesen timburton-haften Stil einfangen. Oder ähnlich abgedreht sind wie die PC-Spiele von Tim Schafer. Etwa so:
youtube.com/
- watch?v=hV1NBHL9Fa4
- watch?v=md_8uDtbffQ
- watch?v=2WYH2sFCGvE
Nur in Buchform ...?
Raz.
ps.: Danke im Voraus.
«
Letzte Änderung: 28. Dezember 2008, 20:36:36 von Razputin
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Faye
Ehrenwollknäul
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Beiträge: 2939
Hage!
Re: Skurriles
«
Antworten #1 am:
28. Dezember 2008, 21:23:15 »
Zitat von: Razputin am 28. Dezember 2008, 20:31:00
Hallihallo.
Ich habe Amazongutscheine und kann mir dafür ziemlich viele Bücher kaufen, innerhalb der nächsten Jahre. Mein Problem ist bloß, dass ich etwas ratlos bin zur Zeit. Ich suche eigentlich nur nach
guten
Autoren. Also nach Autoren und Büchern, die mich sprachlich wie inhaltlich überzeugen, aber dann noch spannend sind. Bevorzugt lese ich Science Fiction (wenn nicht zu faktenverliebt) und Fantasy. Aber ich finde einfach nichts. Hier ein paar Beispiele: China Mieville (UnLonDun). Sprachlich eine Katastrophe! Die Sätze wirken so blass und erzählend. Dasselbe gilt für Michael Ende. Dabei haben sie meist viele gute Ideen. Bei Mieville finde ich die Charaktere ziemlich mies. Neil Gaiman (Niemandsland): Die Charakterisierung ist nicht in die Geschichte integriert. Richard wird bloß am Rande geschildert. Zudem ist es nur am Anfang lustig, die Puste geht ihm aus gegen Ende. Stephen King: Früher gern gelesen, jetzt finde ich ihn öde. Warum, weiß ich nicht. Akif Pirincci: Hat mir gefallen, aber doch ist es etwas langatmig. Harper Lee (Wer die Nachtigall ...): Fand ich gut, aber die hat ja auch nur ein Buch geschrieben! Andreas Eschbach: Sehr durchwachsen. Die Sprache ist auch hier sehr blass, seine Ellipsen wirken störend. Aber die Handlung und Handlungsfäden und Spannung beherrscht er ziemlich gut. Hermann Hesse: Auch sehr langweilig, trotz der melodischen Sprache. Roald Dahl. Hat mich nie ganz gepackt. Ken Follett. Ich habe es zweimal versucht und bin zweimal gescheitert. Walter Moers: Hat mir durchweg gefallen. Ich habe nichts auszusetzen. Aber wer schreibt denn ähnlich Gutes? Sollte ich ein paar Klassiker (Gargantua et Pantagruel, Poe, Verne, Lovecraft, E.T.A. Hofmann [Schwarze Romantik] etc.) lesen? Ich würde an sich gern, aber Lovecraft fand ich öde, die Spannung hat nie eingesetzt. Jules Verne interessiert mich nicht so. Poe habe ich durch. ...
Durch die Wiki-Listen von namhaften Autoren mag ich mich auch nicht wühlen, abgesehen davon, dass ich es schon mehrfach getan habe. Ich habe noch ein paar Namen im Kopf (Ian Banks, Clive Barker), aber da bin ich noch skeptisch. Terry Pratchett gefällt mir übrigens nicht. Oder ich habe ein schlechtes seiner Bücher erwischt.
Öhm... Wenn ich mir das hier so durchlese würde ich sagen, du solltest dir selbst eins schreiben. o_O
Mit Pratchett muss man übrigens erstmal ein bischen warm werden.
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Excuse me, I'm making perfect sense. You're just not keeping up.
soMMerblut
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Re: Skurriles
«
Antworten #2 am:
28. Dezember 2008, 23:09:23 »
Raz,
ich, als alter Lovecraft-Fan, würde Dir raten, es einfach nochmal mit ihm zu probieren.
Es lohnt sich wirklich.
Als guten Einstieg halte ich den Kurzgeschichtenband
Cthulu - Geistergeschichten
in der von Kalju Kirde herausgegebenen
Bibliothek des Hauses Usher
bei Suhrkamp für sehr geeignet. Erst einmal richtig angefixt, entfaltet sich (eher auf auf intertextueller Ebene...) häppchenweise ein hochkomplexer und (im allerwahrsten Wortsinn) vieldimensionaler Kunstmythenkosmos, der seinesgleichen sucht.
Für besonders empfehlenswert halte ich folgende Autoren. Ich lege sie Dir dringend und wärmstens ans Herz:
Jonathan Carroll.
Vor allem sein Rondua-Zyklus begeistert mich nach wie vor.
Da ich gleich kurz nochmal nachschauen muß, ob bei meinen Kids alles in Ordnung ist, spare ich mir an dieser Stelle für´s Erste Beschreibungen seiner Werke. Müßte dafür sowieso etwas weiter ausholen. Bei anderer Gelegenheit hole ich das aber gerne nach, wenn Du magst. Hinzugefügt sei aber noch, daß ein Großteil seiner Backlist, die einst (auch) bei Suhrkamp erschien, nicht mehr aufgelegt wird. Müßte man versuchen, über ZVAB ranzukommen. Die aktuellen Sachen erscheinen gebunden bei Eichborn und bei BTB als Paperbacks.
Besonders empfehle ich
Laute Träume
und
Schlaf in den Flammen
und
Vor dem Hundemuseum
und
Ein Kind am Himmel
und... ach! Einfach alles
Fürderhin:
Matt Ruff.
Bekannt vor allem durch
Fool On The Hill
, daß ich, wie den Nachfolger
G.A.S. - Die Trilogie der Stadtwerke
, zwar für gelungen halte, die aber meiner Meinung nach gegen
Ich und die anderen
und den insgesamt viel düstereren, jüngsten Output
Bad Monkeys
nicht im Geringsten anstinken können.
Viktor Pelewin.
Generation P.
Einfach nur abgefahren! Hochintelligent, brilliant witzig und abgefahren!
Bei Gelegenheit mehr...
Sascha
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Letzte Änderung: 28. Dezember 2008, 23:14:12 von soRgenkind
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Lisra
wingstump
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Kummerschwamm
Re: Skurriles
«
Antworten #3 am:
28. Dezember 2008, 23:20:49 »
Poe ist toll.
Und, keine Ahnung ob du das tust, niemals Übersetzungen lesen.
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Erwachsensein kann sich ins Knie ficken.
Leven is bewegen.
sels_kruschen
Tausendsassa italiana
Moderator
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wie könnten narren müde werden?
Re: Skurriles
«
Antworten #4 am:
29. Dezember 2008, 12:29:41 »
Lies unbedingt Rabelais (Gargantue et Pantagruel). Man hat da so seinen Spaß, versprochen.
Raten kann ich noch zu Sorokins "Himmelblauer Speck".
ETA Hoffmann ist nie eine verkehrte Lektüre, da empfehle ich besonders die Kreislerianer, weil du ziemlich viele Erzählformen vereint findest, also Kurzprosa, Briefroman, Lyrik in einem.
In die Ecke stelle ich noch die Gesänge von Maldoror (Lautréamont), eher Düsterromantik, gefällt fast durchweg.
Witzig: Wolfgang Strübing mit "das Paradies am Rande der Großstadt".
Mehr will ich nicht verraten, ich denke, die online zu findenden Klappentexte sind ausschlaggebend genug.
Was im Winter aber immer ganz toll ist: Russen lesen! Gorki, Dostojewski, Puschkin, Gogol. Schreiben alle sehr verdrehte lustige Erzählungen, deren Atem nie lang genug gehen kann.
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Hast du Verstand und ein Herz, so zeige nur eines von beiden,
Beides verdammen sie dir, zeigest du beides zugleich.
(Hölderlin)
Razputin
Gast
Re: Skurriles
«
Antworten #5 am:
29. Dezember 2008, 20:29:56 »
Öhm... Wenn ich mir das hier so durchlese würde ich sagen, du solltest dir selbst eins schreiben. o_O
Not gifted enough.
Mit Pratchett muss man übrigens erstmal ein bischen warm werden.
Das habe ich so auch schon gedacht.
Und, keine Ahnung ob du das tust, niemals Übersetzungen lesen.
Stimmt schon ...
In die Ecke stelle ich noch die Gesänge von Maldoror (Lautréamont), eher Düsterromantik, gefällt fast durchweg.
Den habe ich sogar schon gelesen.
ich, als alter Lovecraft-Fan, würde Dir raten, es einfach nochmal mit ihm zu probieren.
Abgesehen von den Kurzgeschichten - was für eine Novelle (Roman) empfiehlst Du?
Ansonsten Dankeschön! Auch dafür, mich nicht auf den
Was-lest-ihr-derzeit
-Thread verwiesen zu haben
Raz.
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soMMerblut
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Re: Skurriles
«
Antworten #6 am:
29. Dezember 2008, 21:14:15 »
Zitat von: Razputin am 29. Dezember 2008, 20:29:56
ich, als alter Lovecraft-Fan, würde Dir raten, es einfach nochmal mit ihm zu probieren.
Abgesehen von den Kurzgeschichten - was für eine Novelle (Roman) empfiehlst Du?
Ich empfehle eher die Kurzgeschichten.
Aber die
Berge des Wahnsinns
sind ganz okay.
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soMMerblut
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Re: Skurriles
«
Antworten #7 am:
29. Dezember 2008, 21:59:47 »
Mir fallen da noch ein paar Sachen ein:
William Gibson.
Die
Neuromancer
-Trilogie.
Klassiker!
Nicht lesen bei Grippe oder in sonstigen labilen Zuständen.
Stanislaw Lem.
Alles.
Habe jedoch bislang nur Hörspielumsetzungen rezipiert.
Könnte Dir demnächst per ICQ welche schicken.
Haruki Murakami.
Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt.
Aber auch sein anderer Kram ist immer schön skurril und leicht magisch.
Carlos Ruiz Zafón.
Der Schatten des Windes.
Habe ich damals unmittelbar vor Moers´
Stadt der träumenden Bücher
gelesen.
Ein sehr abgefahrenes Erlebnis. Denn die beiden Stories weisen absolut nicht von der Hand zu weisende Parallelen auf!
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Gemse
Titel sind was für Grabsteine
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Re: Skurriles
«
Antworten #8 am:
29. Dezember 2008, 23:16:32 »
hi Razputin,
wenn du keine Angst vor großen Schinken hast, kann ich dir nur den ersten Teil ( und meines Erachtens einzig wirklich gute Teil) der Wüstenplanet Reihe von Frank Herbert empfehlen. (Dieser erste Teil ist wiederum in drei Bücher unterteilt.)
Der Roman spielt zwar weit in der Zukunft, 10 000 n. C., Teile der Wissenschaft und Technik sind auch für unsere Verhältnisse sehr weit entwickelt (z. B. die Raumfahrt durch Raumkrümmung ), konträr aber dazu die gesellschaftliche Entwicklung, die der mittelalterlichen Feudalgesellschaft grob ähnelt (mit Adelsfamilien/ -häusern, einem Imperator/ Kaiser, Orden, Hexen!, Gilden, usw. ) Ja, es geht also viel um Politik, Intrigen, Rache, Verrat, Rebellion... ein bischen (sic) Liebe... alles was Spaß macht...
Ökologische Themen, wie Klimaveränderungen (der Roman wurde Anfang der 1960er geschrieben!) werden ebenfalls behandelt, sowie religionswissenschaftliche, nicht unbedingt religiöse Themen.
Gemeinhin gilt dieses Universum, neben dem aus den Werken von Tolkin, als das umfassende. Aber keine Angst, weniger weil es technikverliebt ist, sondern weil es viele Bereiche des Lebens und der Gesellschaft stimmig beschreibt.
Grüße
PS: Gewöhn dich schon mal -
an die Stimme aus dem off
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Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
soMMerblut
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Re: Skurriles
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Antworten #9 am:
29. Dezember 2008, 23:48:36 »
Nachtrag zum Thema Comedy-Fantasy:
Deine Einstellung zu Terry Bratshitt kann ich nachvollziehen. Den fand ich mit circa zwölf Jahren mal gut. Aber da mochte ich auch RTL Samstag Nacht.
Das Scheibenwelt-Universum ist an für sich ja ganz nett. Die Charaktere hingegen sind stereotyp, die Storylines sind gähn und die Witze sind flach wie Wattenmeer. Kein Wunder, daß sich´s verkauft wie Sau.
Pratchett eigenet sich für bösen Liebeskummer und Depressionen oder als MP3-Hörbuch während des Ferienjobs an der Stanze in der Fabrik, also für Phasen, in denen man außer für ein bißchen Hirn-ABM zu sonst keinen intellektuellen Leistungen in der Lage ist.
An Comedy-Fantasy empfehlenswert hingegen finde ich die beiden aufeinander aufbauenden
Bannsänger
-Zyklen von
Alan Dean Foster
, dem Typen, der auch
Alien
geschrieben hat.
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Razputin
Gast
Re: Skurriles
«
Antworten #10 am:
31. Dezember 2008, 15:32:27 »
Hallo,
habe alles bereits vorher gelesen.
Sommerblut, ein paar der Hörbücher und Texte Lovecrafts finden sich im Internet. Teils Wikisource, teils lovecraftarchiv.com/de (irgendwie sowas war mir in Erinnerung).
Deine Anmerkung zu Pratchett zerstreut Zweifel, von denen ich nun nicht mehr weiß, woher sie kommen.
Zu Zafón. Bist Du der Ansicht, dass Moers in seinen Interviews Selbstinszenierung betreibt (wenn/da er sowas abstreitet)?
Gemse, mal schauen. Danke jedenfalls für die Beschreibung.
Raz.
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soMMerblut
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Re: Skurriles
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Antworten #11 am:
31. Dezember 2008, 17:09:22 »
Ich habe die entsprechenden Interviews noch nicht gelesen, werde es aber nachholen.
Zitat von: Razputin am 31. Dezember 2008, 15:32:27
Hallo, habe alles bereits vorher gelesen.
Wie, alles? Alles alles?
Ich nehme an, Du beziehst Dich auf meine letzten beiden Postings...
Oder aber du bist einer der wirklich seltenen Menschen, die Jonathan Carroll und Viktor Pelewin schon kennen.
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Razputin
Gast
Re: Skurriles
«
Antworten #12 am:
31. Dezember 2008, 17:35:02 »
Weil ich gestern keine
Lust
Zeit hatte, was zu antworten.
Und:
Z.B.:
http://www.zeit.de/2001/37/Blaubaers_Reise_in_die_Nacht?page=4
http://www.literaturschock.de/autorengefluester/000085
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Viviane
Krümelmonster
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Beiträge: 3674
Re: Skurriles
«
Antworten #13 am:
31. Dezember 2008, 18:30:17 »
Um mal nen Schwenk aus meinem Regal zu nehmen:
- Pratchett: Ich find den toll. Man muss aber ein paar davon gelesen haben. um warm zu werden, wie Faye sagte. Und dann hast du mit deinen Gutscheinen auch ausgesorgt. ^^
- Hast du die Pullmann-Reihe durch (Magisches messer etc)? Klingt zwar abgedroschen (Film blaa), aber ich fand die echt gut und hab sie auch schon ca. 10 Jahre vor dem Film gelesen...
- Moers hast du schon. Alle gut.
- Moore - Die Bibel nach Biff. Tolles Buch, im allerweitesten Sinne Fantasy..
Ich fands zum totlachen.
- Eragon hab ich auf Englisch gelesen und fand unglaublich schlecht. Bah. Geschrieben wie ein Film.
- Oben schon erwähnt: Haruki Murakami. Am besten alle. Wenn du einen Schinken willst: Mister Aufziehvogel (mein Liebling) oder Kafka am Strand (auch mein Liebling). Wobei Naokos Lächeln auch toll ist, aber weniger Fantasy o.ä.
Ansonsten hab ich wohl, wie mir grad auffällt, dieses Jahr nur ca. 30 Pratchett-Bücher gelesen und irgendwie relativ wenig SciFi und Fantasy im Regal.
Eben erst gelesen:
Zitat
Pratchett eigenet sich für bösen Liebeskummer und Depressionen oder als MP3-Hörbuch während des Ferienjobs an der Stanze in der Fabrik, also für Phasen, in denen man außer für ein bißchen Hirn-ABM zu sonst keinen intellektuellen Leistungen in der Lage ist.
Thx. Find ich jetzt schon etwas beleidigend.
Ist ja wohl geschmackssache, wie ich finde. Natürlich ist das keine literarische Hochleistung a la Goethes Faust, auch wenn er extremst kreativ beim Entwerfen des Scheibenwelt-Kosmos und der Figuren, Handlungen etcpp war.. Allerdings find ichs auf eine andere Art und Weise unterhaltsam wie RTL Samstag Nacht.. -.- Deswegen will ich nicht gleich als bescheuert hingestellt werden.
«
Letzte Änderung: 31. Dezember 2008, 18:35:00 von Viviane
»
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Und alle so: "Jeah!"
soMMerblut
auslöffeln!
Ritter(in)
Beiträge: 185
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Re: Skurriles
«
Antworten #14 am:
31. Dezember 2008, 20:19:42 »
Das was ich von Pratchett halte, ist natürlich rein subjektiv. Mir war eben heute mal nach Polemik.
Davon solltest Du dich nicht angegriffen fühlen.
Das lag zudem selbstverständlich nicht in meiner Absicht.
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